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MatScape®

Aus Materialdaten werden belastbare Materialkarten.

MatScape erstellt aus vorhandenen, auch unvollständigen Werkstoffdaten berechnungsfähige Materialkarten und Auslegungsgrenzen für die FEM. So entstehen Berechnungsmodelle, die direkt in der Simulation nutzbar sind und belastbare Aussagen ermöglichen.

Aus Daten werden Modelle Werkstoffrohdaten werden in direkt nutzbare Materialkarten überführt.
Auch bei lückenhafter Datenlage Materialkarten können intelligent aus unvollständigen Datensätzen erstellt werden.
Mehr Sicherheit in der Bewertung Auslegungsgrenzen für statische und zyklische Festigkeitsnachweise bereitstellen.
Aus Materialdaten werden belastbare Materialkarten.

Was ist MatScape?

MatScape ist das intelligente Materialmodellierungswerkzeug der PART Software Suite. Die Software stellt berechnungsfähige Materialkarten und Festigkeitskennwerte für die werkstoffgerechte FEM-Analyse bereit und macht Materialdaten damit direkt für Simulation und Bewertung nutzbar.

  • Berechnungsfähige Materialkarten für die werkstoffgerechte FEM-Analyse bereitstellen.
  • Festigkeitskennwerte und Auslegungsgrenzen für die Bewertung von FEM-Ergebnissen nutzbar machen.
  • Werkstoffintelligenz der PART Software Suite in einem zentralen Werkzeug bündeln.
  • Einfach anwendbar und auf den Berechner zugeschnitten, statt komplexer Materialdaten-Managementsysteme.

Warum Materialdaten in der Praxis oft nicht direkt nutzbar sind

Für belastbare Simulationen werden nicht nur Werkstoffdaten, sondern direkt nutzbare Materialkarten und passende Auslegungsgrenzen benötigt. In der Praxis fehlen dafür oft Daten und geeignete Workflows zur Kalibrierung und Validierung. Das führt zu unnötigem Aufwand, Unsicherheit und oft nicht nutzbaren Ergebnissen.

Fehlende Materialkarten

Viele Datenquellen liefern Werkstoffdaten nur als Tabellen oder Diagramme. Für die Simulation fehlen damit oft direkt nutzbare Materialkarten.

  • Tabellenwerte allein reichen für die FEM nicht aus
  • berechnungsfähige Materialkarten fehlen häufig
  • zusätzliche Aufbereitung wird manuell notwendig

Fehlende höherwertige Materialdaten

Auch wenn Materialkarten exportierbar sind, fehlen oft die wirklich passenden Daten für den konkreten Werkstoff und das gewünschte Materialmodell.

  • unspezifische Datenbanken decken viele Werkstoffklassen nur allgemein ab
  • nur einfache Standardmodelle sind oft verfügbar
  • Zeit- und Kostenaufwand für zusätzliche Datenermittlung ist hoch

Fehlende Auslegungsgrenzen

Gerade bei Kunststoffen fehlen häufig anisotrope Kennwerte oder zyklische Festigkeitskennwerte für den konkreten Handelstyp und Lastfall.

  • anisotrope Kennwerte sind oft nicht vorhanden
  • zyklische Festigkeitskennwerte fehlen besonders häufig
  • Vorhandene Daten passen oft nicht zum realen Bauteil oder Lastfall

Komplizierte Vorgehensweisen

Viele Systeme sind zwar leistungsfähig, aber in der Anwendung aufwendig. Die Datenbasis muss oft vollständig selbst aufgebaut und gepflegt werden.

  • umfangreiche Systeme sind nicht auf den direkten Simulationsalltag zugeschnitten
  • Datenpflege durch den Anwender erzeugt zusätzlichen Aufwand
  • komplizierte Benutzung bremst den Workflow

Fehlende Spezialkenntnisse

Valide Materialkarten aus Werkstoffrohdaten abzuleiten erfordert oft tiefes Fachwissen. Dieses Spezialwissen steht im Alltag nicht immer dort zur Verfügung, wo es gebraucht wird.

  • Materialkarten validieren erfordert Spezialwissen
  • Kompetenzlücken entstehen zwischen Werkstoff- und Simulationsexpertise
  • die Demokratisierung der Simulation erhöht den Bedarf an einfach nutzbaren Lösungen

Wie löst MatScape das Problem?

MatScape macht aus Werkstoffdaten direkt nutzbare Materialkarten und Auslegungsgrenzen für die Simulation. So werden Materialmodellierung, Bewertung und Datennutzung deutlich einfacher, nachvollziehbarer und schneller anwendbar.

Werkstoffintelligenz wird direkt nutzbar

MatScape stellt für viele Handelstypen berechnungsfähige Materialkarten für verschiedene FEM-Programme bereit. Auch aus lückenhaften Werkstoffrohdaten können in intuitiver Weise nutzbare Materialkarten erstellt werden. Zusätzlich lassen sich Auslegungsgrenzen für den Festigkeitsnachweis von Kunststoffbauteilen auf Knopfdruck ermitteln.

  • berechnungsfähige Materialkarten für verschiedene FEM-Programme
  • nutzbar auch bei lückenhaften Werkstoffdaten
  • Auslegungsgrenzen auf Knopfdruck für Festigkeitsnachweise
  • intuitive Anwendung statt aufwendiger Einzelaufbereitung

Anisotrope Materialkarten werden einfacher erstellbar

MatScape nutzt intelligente Algorithmen, um bei kurzfaserverstärkten Kunststoffen auch anisotrope Materialkarten zu erzeugen. Dadurch können richtungsabhängige Werkstoffeigenschaften berücksichtigt werden, selbst wenn keine vollständig richtungsabhängigen Materialdaten vorliegen.

  • anisotrope Materialkarten für kurzfaserverstärkte Kunststoffe
  • intelligente Algorithmen zur Ableitung fehlender Informationen
  • richtungsabhängige Eigenschaften werden in der Simulation nutzbar
  • weniger manuelle Spezialistenarbeit bei komplexem Werkstoffverhalten

Wie passt MatScape in die Gesamtlösung?

MatScape ist Teil der PART Software Suite und wird in Kombination mit weiteren Modulen wie Converse und S-Life eingesetzt. Testen Sie selber, wie die Module zusammenarbeiten und wie sie sich sinnvoll in Ihre CAE-Prozesse integrieren lassen.

Ihr Weg zur Software

Features und Funktionen

Unterstützte Materialkarten

isotropic anisotropic
material cards *ELASTIC
*PLASTIC
*EXPANSION
*ELASTIC
*PLASTIC
*POTENTIAL
*EXPANSION
material cards MPTEMP
MPDATA
TB, PLASTIC
MPTEMP
MPDATA
TB, PLASTIC
TB, HILL
material cards *MAT_ELASTIC (MAT_1)
*MAT_ELASTIC_PLASTIC_THERMAL (MAT_4)
*MAT_PIECEWISE_LINEAR_PLASTICITY (MAT_24)
*MAT_ORTHO_ELASTIC_PLASTIC (MAT_108)
*MAT_ANISOTROPIC_ELASTIC_PLASTIC (MAT_157)
material cards ORTHOTROPIC
ORTHO TEMP
material cards MAT1
MATT1
MATS1
TABLEST
MAT9
MATT9
TABLEM1
material cards MAT1
MATT1
MATS1
TABLES1
MAT9OR
PLASTIC CRIT, HILL
material cards $MATERIAL TYPE = ORTHO
material cards /MAT/LAW1
/MAT/LAW36
/MAT/CONVERSE
material cards MAT1
MATT1
MATS1
TABLEST
MAT9
MATT9
TABLEM1
material cards .MAT
BEHA "ELASTIC"

Funktionen

Details

Herstellerautorisierte Materialdaten

Qualitativ hochwertige herstellerautorisierte Materialdaten verschiedener Kunststoff-Rohstoffanbieter, u.a. Ascend, Barlog Plastics, EMS-Grivory, Envalior, Mocom, Radici, Toray

Eigene Werkstoffdaten

Eigene Werkstoffdaten können eingepflegt werden.

Vordefinierte Materialkarten

Isotrope und anisotrope vordefinierte Materialkarten für viele Kunststoff-Handelstypen und FE-Solver (siehe Tabelle Unterstützte Materialkarten)

Einfache Erstellung von Materialkarten

Einfache prozessgeführte Erstellung von eigenen Materialkarten auch wenn die Datenbasis unvollständig ist

Multiskalenmodellierung

Multiskalenmodellierung anisotroper orientierungsgradabhängiger Steifigkeitskennwerte über Mori-Tanaka Ansatz

Rekonstruktion der Orientierungsverteilung

Rekonstruktion der Orientierungsverteilungsfunktion über Maximum Entropie Ansatz

Anisotrope Plastizität

Anisotrope Plastizität wird über eine orientierungsgradabhängige Hill Fließfunktion abgebildet

Statische Auslegungsgrenzen

Ableitung handelstypspezifischen statischen Auslegungsgrenzen für kurzzeitige einmalige und mehrmalige sowie langzeitige Belastung

Zyklische Auslegungsgrenzen

Ableitung von handelstypspezifischen Wöhlerkurven im Bereich von N=104 bis 107 für variable Spannungsverhältnisse

Statische und zyklische Daten

Kurzzeitige und isochrone Spannungs-Dehnungs-Kurven, Zeitstandkurven, Wöhler-Kurven, Haigh-Diagramm

Spezielle Darstellungen

Auslegungsgrenzen nach VDI 2016/Verfahren A&B und SSK-Verfahren, Polar-Diagramm Darstellung der anisotropen Probekörpereigenschaften für kurzfaserverstärkter Kunststofftypen, Orientierungsprofile zur Materialkartenerstellung

Export von Materialkarten

Export von Materialkarten für eine Vielzahl FE-Solver (siehe Tabelle Unterstützte Materialkarten)

Workflow anisotrope FE-Analyse

Anbindung an Converse zur Erstellung bauteilspezifischer anisotroper multiskalen FE-Berechnungsmodelle

Workflow Festigkeitsnachweis

Anbindung an S-Life Plastics zur Durchführung des statischen und zyklischen Festigkeitsnachweises

Rekonstruktion von Spannungs-Dehnungs-Daten

Rekonstruktion von vollständigen Spannungs-Dehnungs-Kurven aus single-point-Daten (E-Modul, Streck-/Bruchspannung & -dehnung) über analytische Ansätze

Rohdatenaufbereitung und -validierung

Kurven-Bearbeitungs-Tools und Plausibilitätschecks zur Erzielung numerisch valider Materialkarten

Ermittlung elastischer Eigenschaften faserverstärkter Kunststoffe

Composite und Short Fiber Calculator zur Berechnung elastischer Eigenschaften kurz- und langfaserverstärkter Kunststofftypen auf Basis mikromechanischer Modelle

Abschätzung von Bindenahtfestigkeiten

Weldline Calculator zur Abschätzung der Bindenahtfestigkeit auf Basis von Kunststofftyp und Bindenahtwinkel

Rechte- und Änderungs-Management

Rechte- und Änderungs-Management für erstellte Materialkarten zur Nachverfolgung und Qualitätssicherung

Herstellerautorisierte Materialdaten, eigene Materialdaten ergänzen

Herstellerautorisierte Materialdaten

Qualitativ hochwertige herstellerautorisierte Materialdaten verschiedener Kunststoff-Rohstoffanbieter, u.a. Ascend, Barlog Plastics, EMS-Grivory, Envalior, Mocom, Radici, Toray

Eigene Werkstoffdaten

Eigene Werkstoffdaten können eingepflegt werden.

Isotrope und anisotrope Materialkarten erstellen und verwenden

Vordefinierte Materialkarten

Isotrope und anisotrope vordefinierte Materialkarten für viele Kunststoff-Handelstypen und FE-Solver (siehe Tabelle Unterstützte Materialkarten)

Einfache Erstellung von Materialkarten

Einfache prozessgeführte Erstellung von eigenen Materialkarten auch wenn die Datenbasis unvollständig ist

Multiskalenmodellierung

Multiskalenmodellierung anisotroper orientierungsgradabhängiger Steifigkeitskennwerte über Mori-Tanaka Ansatz

Rekonstruktion der Orientierungsverteilung

Rekonstruktion der Orientierungsverteilungsfunktion über Maximum Entropie Ansatz

Anisotrope Plastizität

Anisotrope Plastizität wird über eine orientierungsgradabhängige Hill Fließfunktion abgebildet

Ableitung von Auslegungsgrenzen für verschiedene Belastungsszenarien

Statische Auslegungsgrenzen

Ableitung handelstypspezifischen statischen Auslegungsgrenzen für kurzzeitige einmalige und mehrmalige sowie langzeitige Belastung

Zyklische Auslegungsgrenzen

Ableitung von handelstypspezifischen Wöhlerkurven im Bereich von N=104 bis 107 für variable Spannungsverhältnisse

Datenvisualisierung

Statische und zyklische Daten

Kurzzeitige und isochrone Spannungs-Dehnungs-Kurven, Zeitstandkurven, Wöhler-Kurven, Haigh-Diagramm

Spezielle Darstellungen

Auslegungsgrenzen nach VDI 2016/Verfahren A&B und SSK-Verfahren, Polar-Diagramm Darstellung der anisotropen Probekörpereigenschaften für kurzfaserverstärkter Kunststofftypen, Orientierungsprofile zur Materialkartenerstellung

Export von Materialkarten und workflow

Export von Materialkarten

Export von Materialkarten für eine Vielzahl FE-Solver (siehe Tabelle Unterstützte Materialkarten)

Workflow anisotrope FE-Analyse

Anbindung an Converse zur Erstellung bauteilspezifischer anisotroper multiskalen FE-Berechnungsmodelle

Workflow Festigkeitsnachweis

Anbindung an S-Life Plastics zur Durchführung des statischen und zyklischen Festigkeitsnachweises

Rohdatenaufbereitung, Datengenerierung, Berechnungs-Tools, Benutzerrechte

Rekonstruktion von Spannungs-Dehnungs-Daten

Rekonstruktion von vollständigen Spannungs-Dehnungs-Kurven aus single-point-Daten (E-Modul, Streck-/Bruchspannung & -dehnung) über analytische Ansätze

Rohdatenaufbereitung und -validierung

Kurven-Bearbeitungs-Tools und Plausibilitätschecks zur Erzielung numerisch valider Materialkarten

Ermittlung elastischer Eigenschaften faserverstärkter Kunststoffe

Composite und Short Fiber Calculator zur Berechnung elastischer Eigenschaften kurz- und langfaserverstärkter Kunststofftypen auf Basis mikromechanischer Modelle

Abschätzung von Bindenahtfestigkeiten

Weldline Calculator zur Abschätzung der Bindenahtfestigkeit auf Basis von Kunststofftyp und Bindenahtwinkel

Rechte- und Änderungs-Management

Rechte- und Änderungs-Management für erstellte Materialkarten zur Nachverfolgung und Qualitätssicherung

Was unsere Kunden sagen

„Materialdaten für die Simulation zu bekommen ist oft eine Herausforderung. Mit Hilfe von MatScape können wir auch bei dünner Datenlage sinnvolle Materialkarten erstellen und das Bauteilverhalten bewerten.“

Julian Kleih
Teamleiter CAE & Simulation, ElringKlinger AG, Dettingen/Erms

„Wir nutzen MatScape als Datenbank für unsere Werkstoffe. Die einfache Handhabung und die nützlichen Funktionen haben uns hier besonders überzeugt. Die Erstellung von Materialkarten ist nahezu auf Knopfdruck möglich.“

Dr. Dirk Holländer
Simulation und Methodenentwicklung, LZS GmbH, Dresden

„Für unsere Simulationen verwenden wir unterschiedliche Materialmodelle. Ebenso ist eine Festigkeitsbewertung erforderlich. MatScape stellt dazu die notwendigen Funktionen zur Verfügung und verschafft uns so einen großen Vorteil.“

Ionut-Iulian Ailinei
Corporate Quality & Environment, Continental Automotive Romania, Timisoara, Romania

Nutzen

MatScape hilft Ihnen, hochwertige Materialkarten und Auslegungsgrenzen einfacher, schneller und nachvollziehbar für die Simulation bereitzustellen.

MatScape reduziert

  • Kosten für die Materialprüfung, da bereits berechnungsfähige Materialkarten enthalten sind oder diese auch aus lückenhaften vorhandenen Materialdaten erstellt werden können
  • Kosten für die Simulationsdurchführung (CPU-Zeit, Lizenzbezug), da ausschließlich optimierte solver-eigene Materialmodelle bestückt werden
  • Entwicklungszeit, da bereits in frühen Entwicklungsstufen, wenn noch keine aufwändigen Materialprüfungen vertretbar sind, belastbare Aussagen auf Basis von Simulationsergebnissen gemacht werden können
  • Bauteilstück- und Nacharbeitskosten da durch genauere Simulationsergebnisse Über- oder Unterdimensionierung vermieden werden

MatScape erhöht

  • Genauigkeit der Simulationsergebnisse, da relevante werkstoffmechanische Eigenschaften (z.B. Anisotropie) erfasst werden können
  • Verlässlichkeit der Simulationsergebnisse, da Materialkarten auf Basis fachgerechter, standardisierter Vorgehensweisen erstellt werden
  • Vertrauen in die Simulationsergebnisse, da durch offenes Daten-Handling (lesbare Materialkarten) die angewandten Vorgehensweisen nachvollziehbar und überprüfbar sind