Converse im Überblick

CONVERSE ist eine einfach zu bedienende Software, die die Lücke zwischen der Spritzgießsimulation und der Struktursimulation schließt. Die Software wird im Preprocessing eingesetzt. Der Multiscale-Modellierungsansatz ermöglicht es, das komplexe Materialverhalten von Kunststoffen mit nur geringem Mehraufwand zu berücksichtigen. Eine Abbildung von anisotropen Bauteileigenschaften wie Faserorientierung, Bindenähte und Eigenspannungen sowie eine Berücksichtigung von skalaren Daten wie Drücken, Temperaturen, Wanddicken sowie Schwindung und Verzug ist möglich. Als Eingabe benötigt die Software die Ergebnisse einer Spritzgießsimulation, die Modelldaten der Struktursimulation und einige grundlegende Materialeigenschaften. Schnittstellen zu verschiedenen Solvern sind vorhanden.

CONVERSE ermöglicht die Berücksichtigung des anisotropen mechanischen Verhaltens von spritzgegossenen kurzfaserverstärkten Kunststoffteilen in der FE-Analyse. Dadurch können sowohl die Bauteilsteifigkeit als auch das Versagen genauer vorhergesagt werden. Konventionelle isotrope Ansätze berücksichtigen die Einflüsse von Faserorientierungen nicht. Mit dem Druck-Mapping kann eine Bewertung von Werkzeugverformungen, z. B. Kernverschiebungen, und auch der mechanischen Spannungen innerhalb von Einlegeteilen während der Füllphase durchgeführt werden. Das Temperatur-Mapping ermöglicht die thermische Belastung von temperaturempfindlichen Einlegeteilen zu berücksichtigen. Mapping von Eigenspannungen ermöglicht es, verarbeitungsbedingte Beanspruchungen bei der Festigkeitsbewertung des Bauteils zu berücksichtigen. Das Mapping von Schwindung und Verzug ermöglicht es, Strukturanalysen mit der tatsächlichen Bauteilgeometrie im Gegensatz zur idealen CAD-Geometrie durchzuführen.

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Nutzen

  • Genauere Simulation der Bauteilsteifigkeit und Festigkeit im Vergleich zu isotropen Analysen
  • Berücksichtigung des Einflusses von Anschnittpositionen auf das mechanische Verhalten (Lage von Bindenähten)
  • Berücksichtigung des Einflusses von Eigenspannungen auf das mechanische Verhalten
  • Verbesserte Werkzeug- und Teileauslegung für Teile mit druck- und temperaturempfindlichen Einlegeteilen oder Formen mit leicht verformbaren Kernen
  • Einfache, automatische Zuordnung von Wanddicken FE-Modelle mit Schalenelementen
  • Berücksichtigung der realen Bauteilform durch Berücksichtigung von Schwindungs- und Verzugsergebnissen
  • Einfache Bedienung auch für Gelegenheitsanwender
  • Durchsichtiges und offenes Datenhandling
  • Keine User-Subroutine erforderlich
  • Schnelle und stabile Simulation
  • Batch-Modus
  • Hohe Skalierbarkeit (Mehrprozessorfähigkeit)

Funktionen

  • Spritzgieß-Solver Schnittstellen zu: Cadmould, Inspire Mold, Moldflow, Moldex3D, SIGMASOFT, Simlab Mold, Simpoe Mold, SOLIDWORKS Plastics, 3D TIMON
  • Struktur-Solver Schnittstellen zu: Abaqus, ANSYS Mechanical, LMS Samcef, LS-DYNA, MSC Marc, MSC Nastran, NX Nastran, OptiStruct, PERMAS, Radioss
  • CFD-Solver-Schnittstelle zu: ANSYS Fluent
  • Fatigue-Solver Schnittstellen zu: S-Life Plastics, FEMFAT, MF GenYld + CrachFEM, nCode, LMS Virtual.Lab
  • Flexibler ASCII-Datenimport über natives Converse Data Exchange Interface
  • Nichtlineares anisotropes Materialmodell für Abaqus, ANSYS Mechanical, LS-DYNA, Radioss
  • Mapping von Faserorientierung, Bindenähten, Drücken, Temperaturen, Eigenspannungen, Schwindung und Verzug, Wanddicken (für Schalenelemente)
  • Mapping zwischen verschiedenen Netztopologien
  • Grafische Auswertung der Mapping-Qualität
  • 3D-Visualisierung und Manipulation der importierten Modelle und Ergebnisse
  • Berechnung der anisotropen Materialeigenschaften (Steifigkeiten und Wärmeausdehnungskoeffizienten) des Verbundes auf Basis der Faser- und Matrixdaten
  • Materialdatenbank für Kunstsoff-Handelstypen mit anisotropen Materialmodellen
  • Automatisierte Generierung aller benötigten FE-Eingabedaten
  • Berücksichtigung von Einlegeteilen möglich
  • Konsolidierung verschiedener Formteil-Simulationen zu einem einzigen Strukturmodell (z.B. geschweißte Teile)

Die Funktionen können je nach verwendetem Solver variieren.


Was Anwender sagen

Für die Simulation von kurzfaserverstärkten Kunststoffteilen setzen wir konsequent CONVERSE ein. Dadurch sind wir in der Lage, die Qualität unserer Simulationen deutlich zu verbessern. Das hilft uns, unsere Teile deutlich besser auszulegen.

 

 

Dr. Matthias Teschner, Director Engineering / Validation

Die Kopplung von Füllstudien und FE-Analyse macht die vorhergesagten Ergebnisse zuverlässiger. Eine detaillierte Kenntnis der plastischen Materialeigenschaften ist wichtig, um die Produkte näher an den Grenzwerten auszulegen.

 

Christian Bresser, Senior Manager Process Mechanics Mechanical Simulation

Mit CONVERSE ist es möglich, das aus der Faserorientierung resultierende anisotrope Materialverhalten zu nutzen. Die Identifizierung von fertigungsbedingten Schwachstellen wird möglich und ein realistischeres Verhalten des Bauteils kann vorhergesagt werden.

 

Tamás Schmidt, Engine Development Department

Als wir auf der Suche nach einer Software waren, die uns dabei hilft, unsere Modelle für die Simulation von glasfaserverstärkten Kunststoffteilen vorzubereiten, haben wir gesehen, dass die Altair Partner Alliance CONVERSE anbietet, das unsere Anforderungen perfekt erfüllt.

 

Nicolas Pluy, Mechanical Simulation Expert

Sprechen Sie uns an

Für weitere Informationen und Preise kontaktieren Sie uns bitte. Gerne können Sie uns auch telefonisch unter +49-2204-306 77-26 erreichen. Wir bieten die FEM-Simulation von Kunststoffbauteilen auch als Dienstleistung an.